Datenschutz-Folgenabschätzung für KI-Systeme

Seit den 1970er Jahren werden im Kontext des Datenschutzes Instrumente zur Beherrschbarkeit der Informationstechnik ausgebildet. Mit den Grundsätzen des Artikels 5 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) haben sich – man kann berechtigt sagen: in der Geschichte der Menschheit – nun diejenigen Anforderungen entwickelt, die die Risiken auch der Systeme der Künstlichen Intelligenz gezielt auf Beherrschbarkeit hin bearbeitbar machen. Darüberhinaus weist der Artikel 35 DSGVO ("Datenschutz-Folgenabschätzung") ein Verfahren aus, mit dem die Funktionen und Schutzmaßnahmen für KI-Systeme, deren Datenverarbeitungen mit mindestens hohem Risiko für Personen verbunden sind, zu prüfen sind.

Der Vortrag weist systematisch aus, welche Schutzmaßnahmen insbesondere für neuronale Netze und maschinelles Lernen zu treffen sind.

Vorkenntnisse

TeilnehmerInnen sollten entweder ihre KI-Applikationen wirklich kennen und/oder sich bereits ernsthaft mit Anforderungen des operativen Datenschutzes und der Informationssicherheit befasst haben.

Lernziele

Feststellen, dass eine Datenschutz-Folgenabschätzung nach Art. 35 DSGVO für eine KI systematisch und effizient durchzuführen möglich ist.

 

Speaker

 

Martin Rost Martin Rost ist stellvertretender Leiter des Technikreferats des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz, Schleswig-Holstein, sowie Leiter der Unterarbeitsgruppe Standard-Datenschutzmodell des Arbeitskreis Technik der Konferenz der Datenschutzbeauftragten Deutschlands.

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